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Berliner Solidaritätserklärung


Jetzt erst recht! Den Naziaufmarsch in Dresden gemeinsam verhindern!

In den vergangenen zwei Jahren konnte Europas ehemals größter Naziaufmarsch im Februar 2010 und 2011 in Dresden verhindert werden. Mehr als 20.000 Menschen blockierten massenhaft die Wegstrecke der Nazis, so dass diese nicht aufmarschieren konnten.

Seit diesem Erfolg des zivilen Ungehorsams gehen die Polizei und die Dresdner Staatsanwaltschaft mit einer ungeahnten Repressionswelle gegen das Bündnis „Dresden nazifrei“ vor. In einem bisher beispiellosen Ausmaß wurden im Rahmen einer verfassungswidrigen Funkzellenabfrage Daten von zehntausenden Menschen gespeichert und ausgewertet. Aktuell werden massenweise Strafbefehle gegen Blockierer_innen ausgesprochen und bundesweit Hausdurchsuchungen durchgeführt. Zahlreiche Antifaschist_innen werden mit § 129-Verfahren – Bildung einer kriminellen Vereinigung – überzogen und kriminalisiert. Bei Hausdurchsuchungen machte die sächsische Staatsanwaltschaft selbst vor dem Berliner Geschäftsführer des VVN-BdA und dem Jenaer Jugendpfarrer König nicht halt, dieser hatte es gewagt im „Spiegel“ die absurden Ermittlungen gegen ihn nach § 129 zu kritisieren. Das Bündnis, das sich aus weiten Teilen der Zivilgesellschaft zusammen setzt, soll durch die sogenannte „Extremismusklausel“ und eine staatlich inszenierte Gleichsetzung von Links und Rechts diffamiert werden.

Ziel dieser Repression ist die Ausforschung des Bündnisses 'Dresden nazifrei', die Einschüchterung der Aktivist_innen und deren Spaltung in 'gute' und 'böse' Demonstrant_innen. Damit sollen zukünftige Massenblockaden gegen Naziaufmärsche, nicht nur in Dresden, verhindert werden. Wir werden das nicht zulassen. Wir werden uns nicht auseinander dividieren und einschüchtern lassen.

Wir werden uns nicht das Recht auf Blockade von Naziaufmärschen nehmen lassen. Wir solidarisieren uns mit allen von Repression Betroffenen.  Wir werden den geplanten Naziaufmarsch im Februar 2012 in Dresden gemeinsam blockieren.


Unterzeichner_innen (Stand: 21.01.2012):
Berliner Koordinationskreis Bündnis „Nazifrei – Dresden stellt sich quer!“; DGB Jugend Berlin- Brandenburg; Christin Richter (Bezirksjugendsekretärin Berlin-Brandenburg); fels; Berliner VVN-BdA; Antifaschistische Initiative Moabit (AIM); DIE LINKE - LAG Antifa; DIE LINKE.Berlin; DIE LINKE.Wedding; GBM; Solid (Berlin); SDS (Berlin); Jusos (Berlin); Antifaschistische Linke Jugend (ALJ); SDAJ Berlin; DKP Kreuzberg; DKP Lichtenberg; Antifa Friedrichshain; Avanti (Berlin); Antifaschistische Linke Berlin (ALB); Grüne Jugend Berlin; RASH; siempre antifascista; Paul Grasse; Kampagne "Zusammen handeln! Gegen rassistische Hetze und soziale Ausgrenzung!"; AK "Marginalisierte- gestern und heute"; ver.di-Jugend Berlin; Carola Scheibe-Köster, Bündnis 90/Die Grünen Neukölln; Daniel Gollasch, Bündnis 90/Die Grünen Mitte; Till Baumann (Theatermacher); Landesvorstand Bündnis 90/ Die Grünen Berlin; DIE LINKE.Neukölln; ABSO; TOP B3rlin; Antifaschistische revolutionäre Aktion Berlin (ARAB);



Treffen der HU Gruppe




Do (?) ,18 Uhr

Kontakt: sds.dielinke-hu@web.de


Treffen der FU-Gruppe

immer Di, 18 Uhr

Kontakt:

0151-29113696



Treffen der TU-Gruppe

 

Zeit:

immer Do, 18 Uhr


Ort:

Die Zwille befindet sich im 3. OG des Z-Gebäudes (Lageplan siehe hier)


Kontakt:

dielinke.sds.tu@gmx.de



Bildungsschranken einreißen! Freier Zugang zu selbstbestimmter und zwangsfreier Bildung!

Berlin, den 17. November 2011


Heute beginnen die bundesweiten Bildungsproteste. Diese sollen auf die eklatanten Missstände im Bildungsbereich aufmerksam machen und die Verhältnisse nachhaltig verändern. Der Berliner Landesverband von DieLinke.SDS unterstützt diese Proteste.


Land auf, Land ab wird parteiübergreifend unisono propagiert, dass Deutschland über keine nennenswerten, außer den geistigen Ressourcen verfüge. Jedoch ist das Verhalten der Verantwortlichen hierzu diametral entgegengesetzt. Die propagierte Notwendigkeit der Bildung wird durch das Handeln der entsprechenden Verantwortlichen konterkariert und der Lächerlichkeit preis gegeben.

Die Bildung der zukünftigen Generationen ist eine öffentliche, gesellschaftliche Aufgabe. Für DieLinke.SDS Berlin ist Bildung keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. DieLinke.SDS Berlin will die Abschaffung aller Bildungsschranken wie Zulassungs- und Zugangsbeschränkungen erreichen und die Gebührenfreiheit des gesamten Bildungswegs.

 

„Wir wollen, dass in Deutschland mehr Geld für Bildung und Hochschulen ausgegeben wird. Anstatt Banken und Konzerne zu retten, ist das Bildungswesen bedarfsgerecht zu finanzieren.“, fordert Max Manzey, Mitglied von DieLinke.SDS.

 

„Die soziale Selektion durch das mehrgliedrige Schulsystem muss beendet werden. Wir fordern längeres gemeinsames Lernen. Auch muss eine Demokratisierung der Bildungseinrichtungen erfolgen. Es darf nicht sein, dass den Betroffenen keine Partizipations- und Mitbestimmungsrechte eingeräumt werden. Da die offensichtlichen Missstände und unsere Forderungen konsequent ignoriert werden, liegt es an uns eine breite Öffentlichkeit zu schaffen und die Bildungsproblematik auf die politische Tagesordnung zu setzen. Über Jahre wurde es versäumt die Probleme anzugehen. Deswegen treten wir in den Bildungsstreik!“, ergänzt hierzu Andreas Kerkemeyer, ebenfalls Mitglied von DieLinke.SDS.




 

Erstes Semestertreffen FU-Gruppe:

Erstes FU-Plenum: „Die Krise der Hochschulen und der kommende Bildungsstreik“


Nach einer Kurzvorstellung des SDS an der FU geht es bei unserem ersten Semesterplenum
um die Krise der Hochschulen und den kommenden Bildungsstreik.  Komm vorbei: Dienstag, den 18.10 um 18.00 Uhr im Raum L 116 (Seminarzentrum gegenüber der Mensa, Silberlaube).


Einen Text zum Reinlesen ins Thema findet ihr hier zum Download (Georg Frankl, Die Unternehmerische Hochschule, in: Praxis Ausg. 1, 2011)

Bis dann,

Eure SDS-Gruppe an der FU

 

Linke Stadtouren für Erstsemester: Berlin Subversiv

Der SDS Berlin hat dieses Semester nach der Mitte-Tour noch eine weitere Stadtour für euch organisiert. Kommt einfach vorbei:


Berlin Subversiv.Neukölln


Neukölln ist einer der bekanntesten Stadtteile in Deutschland. In den Medien und vielen Reiseführern wird aber meist ein negatives Bild vermitteln. Diese Tour will die “nette Seite” von Neukölln zeigen.


Neukölln war schon immer ein Stadtteil der “kleinen Leute”. Diese Tour beschreibt die bewegte Geschichte des Bezirks und den rasanten Wandel, den es in den letzten 5 Jahren gab. In Nordneukölln gibt es einen Migrantenanteil von 50% und jetzt mischt es sich mit vielen jungen Menschen und Künstlern. Es entstehen Restaurants, Bars und Galerien.

Ihr werdet etwas erfahren über: Den Park die Hasenheide und den Veranstaltungssaal “Neue Welt”. Politik, Party und Theater/ Das Reuterkiez – neue Bars und steigende Mieten/ Die Rütli-Schule. Wie man mit ein bisschen Geld eine “Skandalschule” zu einem Vorzeigeprojekt macht/ Abitur für Arbeiterkinder – Die Karl-Marx-Schule und Fritz Karsen, die fortschrittlichste Schule Deutschlands in den 20er Jahren/ Die “Neuköllner Oper” und der “Heimathafen Neukölln” – junge engagierte Kulturprojekte.

Wann? Freitag, 21.10. um 16.00 Uhr
Wo? Beginn am Hermannplatz, Treffpunkt an der "Statue" in der Mitte des Platzes
Dauer? 2,5 Stunden
Kostet?
Nix
Kontakt: 015129113696



"Nazi-Aufmärsche weiter blockieren"

Pressemitteilungen nach den Hausdurchsuchungen durch sächsische Behörden

Im vergangenen Februar verhinderten rund 20.000 AntifaschistInnen erfolgreich mit Massenblockaden einen der größten Naziaufmärsche in Dresden. Darunter waren auch viele Aktive des Studierendenverbandes Die Linke.SDS. Dieser zeigt sich nun geschockt über die laufende Welle der teils rechtswidrigen Ermittlungen und Übergriffe durch die sächsischen Behörden, die heute um erneute Hausdurchsuchungen bei Blockadeteilnehmern ergänzt werden.

Zur Pressemitteilung




Vor zwei Jahren wurden hundert Hörsäle besetzt, eine Viertelmillionen gingen auf die Straße. Grund waren die Konsequenzen der Bologna-Reform: unmögliche Regelstudienzeiten, verschulte Lehrpläne, Prüfungsdruck und Anwesenheitslisten, der Bachelor als Regelstudien-Abbruch, zu wenig Studienplätze, Geldnot. Heute ist das zur Gewohnheit geworden. Das 8-jährige Abitur ist für viele schon die Vorbereitung auf den Druck, der im Studium wartet.


Zusätzlich versprechen doppelte Abiturjahrgänge und die Aussetzung der Wehrpflicht enge Hörsäle, denn die Politik ist kaum vorbereitet: 1,1 Millionen ausfinanzierte Studienplätze gibt es in der Bundesrepublik – aber schon weit über 2 Millionen Studierende, Tendenz steigend. Statt die Missstände anzugehen werden die Profite von Banken und Konzernen „gerettet“ oder weitere 10 Jahre Krieg in Afghanistan geführt. Die Bildungsrepublik wird weiterhin nur auf dem Papier proklamiert.


Hier steht, was getan werden kann – Und wie Du mitmachen kannst:


Bildungsstreik: Bis zu einer halben Million Studienanfänger fluten dieses Semester die Hochschulen. Die Hörsäle werden noch überfüllter und das „Master-Desaster“ nimmt immer deutlichere Konturen an. Dabei fordert sogar Bildungsministerin Schavan, dass jeder die Möglichkeit auf einen Masterplatz haben sollte. Dafür getan hat sie aber nichts. Die Politik hält trotz offensichtlichen Scheiterns an der Bologna-Reform fest und ist unfähig etwas gegen die immer gravierenderen Missstände an Schulen und Hochschulen zu unternehmen. Das müssen wir schon selber in die Hand nehmen: Am 17. November heißt es: bundesweit raus auf die Straße - Unis dicht machen, streiken, demonstrieren und Druck machen für unsere Zukunft! Termine, Material und Mitmachen:


www.bildungsstreik.net


Studi-Konferenz: Die 3. Studierendenkonferenz der Fraktion DIE LINKE im Bundestag findet am Sonntag, den 11.12 im Bundestag statt. Gemeinsam wollen wir über die Eurokrise, über die Situation an den Hochschulen und Perspektiven diskutieren. Das Programm reicht von "Studentische Kämpfe und unser Recht auf Stadt" bis "Hochschule im Kapitalismus“. Mit Sahra Wagenknecht, Andreas Keller, Andrej Holm, studentischen Aktivisten aus Griechenland und Großbritannien u.v.m. Infos, das vollständige Programm und kostenlose Anmeldung unter:


www.linksfraktion.de


Afghanistan-Konferenz:
Vor 10 Jahren marschierten Bundeswehr und NATO in Afghanistan ein. Angeblich gegen Terrorismus, und für bessere Lebensbedingungen sind dort allein im letzten Jahr 2.700 Zivilisten durch Kampfhandlungen umgekommen. Der Krieg eskaliert immer weiter, ohne das Armut bekämpft oder Frauenrechte gestärkt worden wären. Am 5. Dezember wollen die kriegsführenden Staaten in Bonn das zehnjährige Jubiläum ihres mörderischen Krieges feiern – und eine dauerhafte Stationierung von mindestens 50.000 Soldaten beschließen. Dagegen wird es am Samstag den 3. Dezember in Bonn eine bundesweite Demonstration unter dem Motto „Sie reden vom Frieden – und führen Krieg“ geben. Am 4. Dezember folgt eine internationale Alternativkonferenz mit VertreterInnen aus Afghanistan geben. Mehr Infos, Mitmachen und Busse aus deiner Stadt unter:


www.afghanistanprotest.de

 

Der Start ins Semester an der FU Berlin:

Reingehen und Sterben auf der YOU

 

DieLinke.SDS und Linksjugend [’solid] protestieren gegen die Präsenz der Bundeswehr auf Deutschlands größter Jugendmesse


Berlin, den 24.09.2011

 

Einige Jugendliche bleiben erstaunt stehen, andere zücken sofort ihre Handys, um Photos zu machen, als plötzlich etwa 15 Menschen die Messehalle 21a stürmen, um kurz darauf vor einem Kampfjet zu Boden fallen. Ihre Kleidung ist scheinbar blutverschmiert und von Gewehrkugeln durchlöchert.

 

Diese Situation ereignet sich am vergangenen Samstag auf der Jugendmesse YOU in Berlin, als Menschen von DieLinke.SDS Berlin und Linksjugend [’solid] Berlin ein so genanntes Die-in (auf Deutsch etwa „Reingehen und Sterben“) veranstalten. Damit protestieren sie gegen die Präsenz der Bundeswehr, die in diesem Jahr zum wiederholten Male versuchte, auf der größten Jugendmesse Deutschlands Nachwuchs für ihre Truppen zu rekrutieren. Die Bundeswehr will ihren Mangel an Neulingen auffüllen und nutzt aus, dass es in Deutschland nicht ausreichend Ausbildungs- und Arbeitsplätze für junge Leute gibt. Deshalb sind Offiziere und Soldaten immer öfter in Schulen, Universitäten oder auf Jugendmessen präsent.

 

Eine halbe Halle nahmen sie in diesem Jahr in Anspruch und haben sogar einen Kampfjet augestellt, in dem die Jugendlichen ein bisschen Kriegseinsatz erleben konnten – natürlich nur am Boden. Doch vermutlich keiner der Jugendlichen konnte sich in dem Moment vorstellen, wie es wirklich sein muss, in Afghanistan auf Menschen zu schießen oder selbst erschossen zu werden.

 

Denn die Bundeswehr ist kein Arbeitgeber wie jeder andere. Soldat zu sein bedeutet mehr als jeden Morgen die Wohnung zu verlassen und abends nach getaner Arbeit nach Hause zu kommen. Soldat zu sein bedeutet auch im Kriegseinsatz ein Bein, den Verstand oder sogar das Leben verlieren zu können.

 

Mittlerweile ist die deutsche Bundeswehr seit 10 Jahren in Afghanistan mit Truppen vertreten. Seitdem sind bereits 52 deutsche Soldaten ums Leben gekommen, viele weitere sind physisch oder psychisch verletzt nach Hause geschickt worden. Allein im letzten Jahr wurden rund 2.700 Zivilisten getötet. Obwohl die Bundeswehr davon redet, Frieden nach Afghanistan zu bringen, hat sich die Situation der Bevölkerung kaum verändert. Über 9 Millionen Menschen leben in Armut, 60 Prozent der Einwohner sind unterernährt und das Land hat die zweithöchste Muttersterblichkeit weltweit.

 

„Bundeswehr braucht keiner mehr, aber Bildung um so mehr!“ ruft eine Aktivistin von DieLinke.SDS während der Protestaktion auf der YOU ins Megaphon. Zwei weitere Aktivisten der Linksjugend [’solid] halten ein Transparent: „Beim Bund ist alles doof.“ Ein älterer Mann, der die Aktion beobachtet, hebt zustimmend die Hand, Daumen hoch. Doch der Protest wird schnell von den Sicherheitskräften aufgelöst. Unsanft werden einige Leute der Messe verwiesen. Stimmen gegen die Bundeswehr werden hier nicht geduldet.

 

Aber jeder hat die Stimme um laut zu sagen: Bundeswehr raus aus den Schulen, raus aus den Unis und raus aus Afghanistan!


Hier geht's zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=MxO3pqEVRVg


 


Für eine Rückabwicklung der Berliner Wasserverträge!

Pressemitteilung von dieLinke.SDS


Berlin - 21. September 2011

 

Der Berliner Landesverband von dieLinke.SDS fordert die vergangenen Sonntag gewählten Parlamentarier_innen des Berliner Abgeordnetenhauses auf, sich für eine Rückabwicklung der zwischen der Stadt Berlin und den privaten Anbietern Veolia und RWE geschlossenen Verträge über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe einzusetzen!

 

 

Die Stadt Berlin hat im Jahr 1999 die Berliner Wasserbetriebe teilprivatisiert. Die privaten Wirtschaftsunternehmen Veolia und RWE halten heute 49,9 % und die Stadt Berlin 50,1 % der Anteile an den Berliner Wasserbetrieben.

 

Der Berliner Landesverband von dieLinke.SDS fordert die Rückabwicklung der Verträge über die Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe und nicht den Rückkauf der Anteile!

 

Sebastian Silies, Landessprecher von dieLinke.SDS Berlin dazu: „RWE und Veolia haben sich in den letzten Jahren auf Kosten der Berliner Bürger_innen schamlos bereichert. Dies haben auch die durch den Volksentscheid im Februar diesen Jahres veröffentlichten und bis dato durch den Berliner Senat geheim gehaltenen Wasserverträge gezeigt.“

 

Durch die Rückabwicklung der Verträge müssen die zu Unrecht empfangenen Leistungen zurück gewährt werden. Dies bedeutet, dass auch die seit 1999 erwirtschafteten Gewinne der privaten Anteilshaber zurück gegeben werden müssen. Diese übersteigen den damals an die Stadt Berlin gezahlten Kaufpreis, sodass neben dem Anteil an den Wasserbetrieben auch die den Kaufpreis übersteigenden Gewinne an die Stadt Berlin zu zahlen sind. Wir erklären uns solidarisch mit dem Berliner Wassertisch und seiner Initiative hierfür (http://berliner-wassertisch.net/assets/pdf/AH/BriefanKandidaten.pdf).

 

Isabelle Vandre, Landessprecherin von dieLinke.SDS Berlin hierzu: „Wir fordern eine Ablehnung der Wasser-Verträge im Berliner Abgeordnetenhaus und eine Normenkontrollklage beim Berliner Verfassungsgerichtshof gegen das Betriebegesetz. 25 % der Abgeordneten des Berliner Parlaments können durch eine erneute Klage beim Berliner Verfassungsgericht gegen die Wasser-Verträge vorgehen.“

 

Wie schon im Fall des Berliner Wasser-Volksbegehrens erneuert dieLinke.SDS hierbei seine kritische Haltung gegenüber der Ansicht des Vorstands der Berliner Linkspartei zu den Wasser-Verträgen. Er ruft auch die Bezirksverbände und den Landesverband dazu auf, die Initiative des Wassertischs zur Rückabwicklung zu unterstützen sowie den Volksentscheid der Berlinerinnen und Berliner zum Berliner Wasser konsequent umzusetzen.

 

Die Daseinsvorsorge gehört durch die öffentliche Hand kontrolliert und darf nicht privaten Profitinteressen dienen und ihnen unterworfen werden. 




Studiengebühren abschaffen! Freier Zugang zu Bildung!

Berlin – den 21. September 2011


Der Berliner Landesverband von DieLinke.SDS erklärt sich solidarisch mit den in Bayern von Studiengebühren betroffenen Menschen und unterstützt das „Aktionsbündnis Volksbegehren Studiengebühren“.


Das „Aktionsbündnis Volksbegehren Studiengebühren“ will das Volksbegehren „Gegen Studiengebühren in Bayern“ initiieren, indem ein entsprechender Antrag an das Bayerische Staatsministerium des Innern gestellt wird. Wir erklären uns solidarisch mit allen von offenen und verdeckten Studiengebühren betroffenen Menschen und unterstützen das Aktionsbündnis.


Neben Niedersachsen ist Bayern das letzte verbliebene Bundesland, welches noch Studiengebühren erhebt. DieLinke.SDS lehnt jede Form von Studiengebühren ab, auch Verwaltungs-, Langzeit- und Zweitstudiumsgebühren sowie Studienkonten. Sie sind Teil des Bildungs- und Sozialabbaus. Seit den 1970er Jahren war das Studium in der Bundesrepublik gebührenfrei. Diese soziale Errungenschaft gilt es zu verteidigen.


Denn die Bildung der zukünftigen Generationen ist eine öffentliche, gesellschaftliche Aufgabe. Der Weg zu Bildung für alle führt daher nicht über sozial ungerechte Gebühren. Für DieLinke.SDS ist Bildung keine Ware, sondern ein Menschenrecht. Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen.


DieLinke.SDS will die Abschaffung aller eingeführten Studiengebühren erreichen und die Gebührenfreiheit des gesamten Bildungsweges. Wir wollen, dass Deutschland mehr Geld für Bildung und Hochschulen ausgibt. Damit der Zugang zur Hochschulbildung nicht vom Elternhaus abhängt, wollen wir ein elternunabhängiges, bedarfsdeckendes BAföG als Vollzuschuss einführen.


Studiengebühren nötigen Menschen dazu ihr Studium ganz oder teilweise zu finanzieren. Studieren sie dadurch länger, werden sie mit Langzeit-Gebühren bestraft. Durch Studiengebühren haben sie weniger Möglichkeiten für Praktika, Auslandssemester und Mitarbeit in Hochschulgremien. Sie wählen dann bevorzugt Fächer, die gutbezahlte Berufe in Aussicht stellen. Studienwahl nach Interesse, kritische Wissenschaften und beruflich vorbereitende Erfahrungen bleiben zunehmend außen vor.


Deswegen fordert DieLinke.SDS die Abschaffung aller offenen und verdeckten Gebühren und den freien Zugang zur Bildung.




 

Solidarität mit den streikenden CFM-Beschäftigten!

Berlin - den 13. September 2011


Der Berliner Landesverband von DieLinke.SDS erklärt sich solidarisch mit den streikenden Beschäftigten der Charité Facility Management GmbH.


Wir unterstützen folgende Solidaritätserklärung:


http://revolution.de.com/revolution/1109/charite/index.html


 

Der Berliner Landesverband von DieLinke.SDS unterstützt die KollegInnen

der Charité Facility Management GmbH in ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag und erklärt sich uneingeschränkt solidarisch mit den Streikenden.

 

Sowohl abhängig Beschäftige als auch Studierende sind Opfer der unsozialen und ungerechten neoliberalen Politik der letzten Jahre. Wenn auch die Forderungen nach einer besseren Bildung und besseren Arbeitsbedingungen nicht identisch sind, so haben sie doch einen gemeinsamen Kern. Beide Missstände sind das Ergebnis der in den letzten Jahren betriebenen Umverteilungspolitik. Während die Gewinne von Banken und Konzernen privatisiert wurden, wurden die Kosten der Krise sozialisiert und auf den Rücken der Bevölkerung abgewälzt. Wir sitzen gemeinsam in einem Boot und müssen dementsprechend auch gemeinsam für unsere Interessen kämpfen. Nur wenn wir zusammenstehen, können wir unseren Forderungen den entsprechenden Nachdruck verleihen, die sie verdienen.

 

Deswegen fordern wir den Senat und den CFM-Vorstand auf, die Forderungen der Streikenden ernst zu nehmen und unverzüglich auf sie einzugehen. Wir fordern die Anerkennung eines Tarifvertrags, die sofortige Beendigung prekärer Arbeitsverhältnisse, die Einstellungen jeglicher gegen den Streik, die Streikenden und ihrer Forderungen gerichteter Maßnahmen und eine ausreichende Ausstattung des Gesundheitssystems.


Lasst uns gemeinsam kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne,für freien Zugang zu Bildung für alle, für eine Welt in der Profite nicht über den Menschen stehen!





Auslaufordnungen der Diplom- und Magisterstudiengänge abschaffen! Zwangsexmatrikulationen stoppen!

 

Berlin – den 5. September 2011

 

Der Berliner Landesverband von DieLinke.SDS solidarisiert sich mit den 32 Studierenden, welche aufgrund von auslaufenden Studienordnungen durch die Universität Köln zwangsexmatrikuliert wurden.

 

Die Universität Köln hat 32 Studierende zwangsexmatrikuliert, da diese noch in alten Diplom- und Magisterstudiengängen eingeschrieben waren. Diese Studiengänge werden aufgrund der im Rahmen der Bologna-Reform eingeführten Bachelor- und Masterstudiengänge nicht mehr angeboten. Der Berliner Landesverband verurteilt die Zwangsexmatrikulationen auf das schärfste.  

 

Der einzige Zweck der Bologna-Reform ist die neoliberale Ökonomisierung der universitären Forschung und Lehre und dient ausschließlich privatwirtschaftlichen Zwecken. Dies zeigt sich nicht nur an den eingeführten Bachelor- und Materstudiengängen, welche Studierende möglichst schnell für den Arbeitsmarkt kompatibel machen sollen und ausschließlich auf die kapitalistische Verwertbarkeit der Studierenden angelegt sind. Die Zwangsexmatrikulationen zeigen erneut, dass die umfassende Vermittlung von Wissen und kritischem Denken nicht mehr zu den Aufgaben der Hochschulen gerechnet werden.

 

Der Landesverband von DieLinke.SDS solidarisiert sich mit allen Studierenden, die auf Grund von Auslaufordnungen der klassischen Diplom- und Magisterstudiengänge zwangsexmatrikuliert wurden, von Zwangsexmatrikulation bedroht sind, gezwungen werden in den Bachelor zu wechseln oder von sonstigen Zwangsmaßnahmen betroffen sind.

 

Wir fordern die sofortige Abschaffung sämtlicher Auslaufordnungen. Diese Auslaufordnungen sind elitär und unsozial, denn sie treffen gerade diejenigen am härtesten, die am meisten Unterstützung dafür verdienen, dass sie trotz aller gesellschaftlichen Widerstände studieren. Sie produzieren darüber hinaus enormen Verwaltungsaufwand, den man sehr leicht sparen könnte, wenn man einfach alle Diplom- und Magisterstudierende in die Bachelor- und Masterveranstaltungen integrieren würde. Die Auslaufordnungen haben keinen Sinn, außer die Studierenden zu gängeln und den Druck auf diese zu erhöhen.

 

Wir fordern, dass alle Menschen in Ruhe studieren können, ohne die Knute zeitlicher Fristen im Nacken. Nur so ist ein kritisches, freies Studium möglich. Wer in den klassischen Studiengängen begonnen hat, muss dort auch fertig studieren dürfen.




DieLinke.SDS unterstützt den Aufruf zur Mietenstopp-Demonstration am 3. September 2011 um 14:00 Uhr am Hermannplatz.   

Mehr Informationen findet ihr hier:

http://mietenstopp.blogsport.de/demo/





Volksbegehren "Freie Zulassung zum Masterstudium"

Der Landesverband Berlin von DieLinke.SDS unterstützt das Volksbegehren "Freie Zulassung zum Masterstudium". 

Unterschriftenlisten und mehr Informationen findet mensch unter www.berlinermasterplan.de





Immer Montags: Gramsci Lesekreis

Montag abend, wöchentlich, liest eine kleine Gruppe Auszüge aus Gramscis Gefängnisheften. Thema der Auszüge ist Erziehung und Bildung. Dabei geht es um Hegemonie, Zivilgesellschaft, Rolle der Intellektuellen kurz Theorie und Praxis der Bewegung für eine bessere Welt.

mehr Infos: hier!

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Kommentar des Studierendenverbands DieLinke.SDS Berlin zu den faschistischen Aktivitäten am 17. Juni 2011 in Berlin

Berlin – den 22. Juni 2011

Am vergangenen Samstag hat die NPD in unmittelbarer Nachbarschaft zur Parteizentrale der Linkspartei und dem Redaktionsgebäude der linken Tageszeitung  „junge Welt“ an die Proteste vom 17. Juni 1953 erinnert. Für einen Kommentar von dielinke.SDS Berlin, klicke hier!


Block Brokdorf auf Standby

Nachdem die Betreiber des AKW Brokdorf aus Angst vor einer Verzögerung der Revisionsarbeiten durch die Blockaden ebendiese Arbeiten verschieben mussten, sah sich das Bündnis Block Brokdorf vor unvorhergesehene Tatsachen gestellt. Scheinbar reicht die Drohung einer Blockade, um solch einen gravierenden Einschnitt in den geplanten Ablauf der Arbeiten am AKW zu bewirken.

Leider heißt dies auch, dass die Revisionsarbeiten voraussichtlich ungehindert ablaufen werden; nächstes Mal werden wir wieder da sein!


Protesten in Spanien

Nach den Massenstreiks des vergangenen Jahres gegen die undemokratischen und unsozialen Kürzungspakete der griechischen Regierung in Griechenland erreicht der Widerstand gegen "Umstrukturierungsmaßnahmen" nun auch Spanien. Als sozialistischer Studierendenverband erklären wir uns uneingeschränkt solidarisch mit den Protestierenden.

weiterlesen: hier!


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Alle Abschalten! Die Linke.SDS Berlin ruft zu Protesten gegen Atomkraft auf.

Die Atomenergie stellt nicht nur eine unberechenbare Gefahr für das Leben und die Gesundheit der Menschen dar. Sie ist in erster Linie Mittel zur Profitsteigerung der vier größten Energieunternehmen in Deutschland: RWE, EnBW, Vattenfall und E.on.

Die Linke.SDS Berlin fordert deshalb den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und die damit verbundene Abschaltung aller AKWs in Deutschland.

weiterlesen: hier!


Zum 100. internationalen Frauentag

Die SDS Radio Sendung zum 100. Internationalen Frauentag

Wie weit ist es mit der Befreiung der Frau? Wo stehen wir heute? Wie und wo sind Frauen unterdrückt? Was heisst Emanzipation der Frau und wie kann ein Kampf gegen Unterdrückung und Ausbeutung aussehen? Was ist sozialistischer Feminismus?

Bericht, Reader, Radiosendung und Broschüre hier!



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WALK LIKE AN EGYPTIAN!

Veranstaltung in der HU Berlin

Tunis, Kairo, Tripolis... Perspektiven der Revolutionsbewegung!

Erfolgreiche Veranstaltung des SDS.Berlin:

Ein Ruck erschüttert die jahrzehntelange Stabilität der Herrscher vielerorts; die Massenproteste der Menschen in Tunesien und Ägypten für Freiheit und Selbstbestimmung haben eine Lawine ins Rollen gebracht, welche stetig weitere Kreise ergreift!

Doch was genau geht vor sich? Und was kann die europäische Linke tun, um die kämpfenden Genoss_innen zu unterstützen?




 


Wasservolksentscheid in Berlin

dielinke.SDS unterstützte den großen Erfolg

Am Sonntag, den 13.02 fand in Berlin der Volksentscheid über die Offenlegung der geheimen Teilprivatisierungsverträge der Berliner Wasserbetriebe statt. Anders als der Landesvorsitzende von DIE LINKE, Klaus Lederer, sprach sich der SDS.Berlin klar für das Anliegen des Berliner Wassertisches aus. Wir zeigten gemeinsam, dass eine Privatisierung der absoluten Grundversorgung sowie staatliche Gewinngarantien für private Investoren mit uns nicht zu machen ist! 


Flyer-Regen im Hörsaal der HU!

Bildung für alle statt Elitenbildung

Das schavahnsinnige Deutschlandstipendium sollte an der HU vorgestellt werden; ganz exklusiv für eine Auswahl von Privatunternehmern, Studierende ausgeschlossen. Das wir das nicht dulden können, ist ja klar...



Solidarität mit der Liebig 14!

Liebig? Lieb ick!

Die Berliner Landesverbände des Studierendenverbandes Die Linke.SDS solidarisierte sich mit dem von akuter Räumung bedrohten Wohn- und Kulturprojekt Liebig14 in Friedrichshain. Dies brachten wir öffentlichkeitswirksam durch ein "Frühstück der Geräumten" im U-Bahnhof Heidelberger Platz zum Ausdruck - und kamen mit vielen Menschen über steigende Mieten und die Zerschlagung linker Strukturen ins Gespräch!



Mobilisierung zu den Blockaden des Naziaufmarsches in Dresden!

Aktivistinnen und Aktivisten beim Probesitzen auf dem Bundeskongress von Die Linke.SDS anlässlich des Aktionstages für die Mobilisierung nach Dresden.


dielinke.SDS als tragender Teil des Berliner Bündnisses

Gemeinsam mit anderen Berliner Linken organisierten wir die Anfahrt von über 50 Bussen aus Berlin/Brandenburg zu den Blockaden des größten Naziaufmarsches Europas am 19.02. in Dresden. Mit großem Erfolg; dank der massenhaft angereisten und entschlossen vorgehenden AntifaschistInnen aus allen Himmelsrichtungen wurde aus dem Aufmarsch wieder einmal ein Desaster. Danke an alle, die uns hierbei unterstützten!

Zur Pressemitteilung // Zur Fotostrecke


Solidarität mit der Revolte in Tunesien!

An die kämpfenden Jugendlichen, Studierenden, GewerkschafterInnen und alle aufrechten DemokratInnen Tunesiens! Mit großer Anteilnahme und Begeisterung verfolgen wir eure Revolte gegen Arbeitslosigkeit, Prekarisierung und Ausgrenzung und für eine demokratische Gesellschaft und möchten euch unsere Solidarität ausdrücken. [weiter]

Neuauflage: "Block Fascism"

Vor einem Jahr brachten Die Linke.SDS und die Linksjugend.[´solid] anlässlich der Mobilisierung zur Verhinderung des Naziaufmarsches in Dresden eine Broschüre heraus: "Block Fascism! Geschichte, Analyse und Strategien für eine antifaschistische Praxis". Sie war bald vergriffen. Aus aktuellem Anlass wurde nun eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage erstellt. Wir hoffen, damit zur inhaltlichen Fundierung antifaschistischer Politik beitragen zu können. Runterladen und bestellen [hier].